Freitag, 30. Dezember 2016

Anders Vendel - Starkoch verprügelt, weil er "wie Trump" aussieht


Laut Zeitungen wie der Dailymail hat sich nach dem Wahlsieg Donald Trumps tatsächlich jene Art von Gewaltverbrechen ereignet, die ich für den Sieg eine der hellhaarigen Ikonen moderner rechter Bewegungen wie Donald Trump, Boris Johnson, Marine Le Pen oder Geert Wilders erwartet hatte. 



Meine Eingangsthese war die, dass man blonde Menschen attackieren würde, weil sie für die Übel dieser Welt verantwortlich gemacht werden, schließlich steht die Zwei-Prozent-Weltminderheit der „blonden Nazischlampen“ kurz davor, die dunkelhaarige Majorität zu verdrängen und sogar auszurotten, nicht wahr? 

Eine blondierte Frau wie Hillary Clinton als Präsidentin wäre von ein paar Rechten gehasst worden, ein blonder Trump hingegen wird vom gesamten linken Mainstream gehasst, und nicht nur wegen den zahlreichen Ankündigungen seine künftige Präsidentschaft betreffend, sondern weil er als rechter weißer Rassist mit hellen Haaren gilt. Dass es völlig Unschuldige treffen wird und böse weiße Nazis“ Leuten Rechtfertigung für ihre rassistisch motivierten Verbrechen liefern, hat sich jetzt auch gezeigt.
    
Anders Vendel, schwedischer Starkoch, wurde offenbar von mehreren Männern muslimischen Hintergrunds verprügelt, weil er „wie Trump“ aussieht. Vielleicht hatten die Täter die Gesinnung eines Omar al-Kutobi. Wie sehr Anders Vendel wirklich Trump ähnlich sieht, möge jeder selber entscheiden.

Zu verwechseln ähnlich, nicht wahr?

Was auch immer mit der Präsidentschaft Trumps ins (Weiße) Haus steht, es wird sicher nicht günstig werden. War der Wahlsieg Obamas für Gruppen wie dem Kukluxklan schon ein Dorn im Auge, was wird das erst für antiblonde Rassisten sein, die schon jetzt ziemlich perverse Hetze liefern, und das nicht nur im Untergrund wie der Kukluxklan, sondern so ziemlich in den Mainstreammedien.
     
Das neue Feindbild: Trump, Wilders und Johnson.



Dienstag, 15. November 2016

Antiblonde AfD-Satire der Frankfurter Allgemeinen Woche geht nach hinten los


Wieder einmal hat sich eine Zeitung die Instrumentalisierung der blonden Haarfarbe in Fragen der Politik erlaubt, und zwar die Frankfurter Allgemeine Woche, die man im bürgerlich-konservativen Spektrum verortet.

   
Ganz schlimm. Eine blonde Familie.
      

Schon die erste große Frage, die man sich stellen muss, lautet: Wie kann eine Zeitung, die sich bürgerlich-konservativ bezeichnet, auf das bundesrepublikanische Familienideal der fünfziger Jahre - sprichwörtlich - defäzieren? Von welchen bürgerlich-konservativen Werten ist eigentlich die Rede? Dass eine vorwiegend blonde Familie als rassistisch zu gelten habe? 

Nein, nein, nein! Man muss noch tiefer im Unrat wühlen. Was wir hier sehen, ist keine Familie der fünfziger Jahre. Das Idealbild der Fünfziger war ein dunkelhaariger Mann mit einer blonden Frau, typisch angloamerikanisch eben. Was wir hier sehen, ist die „faschistische“ Familie der Dreißiger, zumindest nach dem Tendenzgeschichtsbild der Demagogen von der Frankfurter Allgemeinen Woche. Und natürlich bringt man dieses Familienbild mit einer unpopulären Partei (AfD) in Zusammenhang, noch darf sich der Rassenhass nicht in diversen Gewaltätigkeiten entladen. Aber wenn es gegen die Rechten geht, ist es gerechtfertigt, also kann man gleich mal ein paar Blonde plakativ mit abschlachten.

Gewehr und Dackel darf auch nicht fehlen. Wir kennen es ja von Hausmeister Krause. Konservative Spießer, Rechte und Blonde sind offenbar beliebte Feindbilder der bürgerlich Konservativen. Interessant. Man muss sich also gar nicht mal mehr bei der extremen Linken umsehen, da sind die „Nazibarbies“ und die „kleinen blonden Nazischlampen“ (Nevermind) ja sowieso bis in den Tod verhasst.

Eine geniale Satire ist uns allerdings schon zuvorgekommen. Auf diesem Niveau etwa bewegt sich die Frankfurter Allgemeine Woche:

Satire auf dem selben Niveau

Montag, 31. Oktober 2016

Valeria Lukyanova und die Heute-Zeitung

Wieder einmal Anlass für einen Artikel liefert ein etwas älterer Bericht der österreichischen Tageszeitung „Heute“. Es geht um das Mädchen Valeria Lukyanova, deren übertrieben aufgebauschte Medienpräsenz an und für sich schon ein Ärgernis darstellt.
   
Zunächst einmal möchte ich mich mit dem Autor beschäftigen. Die Überschrift:  
   
„Menschliche Barbie regt mit wirrem Rassismus auf“
   
Lukyanova schürt keinen Rassismus (= Rassenhass). Der Rassenhass kommt im Gegenteil von den Leuten, die sich von ihren Äußerungen gestört fühlen. Sie gibt ihre private Meinung zum Thema „Rassenmischung“ oder Schönheitsideale wieder. Wer sich davon gestört fühlt, will Menschen vorschreiben was sie schön oder gut zu finden haben. Ist nicht vielleicht auch hier wieder mal nur der übliche Neid das Motiv?
    
Die meisten Menschen haben gewisse Vorlieben. Würde man Lukyanovas Vorliebe für „Barbie-Nasen“ als rassistisch brandmarken, müsste man im Gegenzug auch Leute als Rassisten stigmatisieren, die z. B. explizit dunkle Haare schön finden. Dass dies Blödsinn ist, sollte einleuchten. Schon hier beginnt der Artikel hetzerisch und unsachlich zu werden, da persönliche Schönheitsvorstellungen als Ausdruck irgendwelcher verquasten Ideologien gewertet werden – „nur weil die Nazis einmal ...“ – unsere Leser wissen Bescheid.
    
Im Gegenteil, in einem Punkt gibt ihr auch die Wissenschaft recht. Durch Zuwanderung werden Merkmale wie blonde Haare im Genpool ausgedünnt und aufgrund ihrer Rezessivität zugleich zunehmend überdeckt. Das passiert, wenn sich die traditionell eher hellhaarigen Europäer (in Lukyanovas Beispiel die Russen) mit den eher dunkelhaarigen Zuwanderern (in Lukyanovas Beispiel die Armenier) mischen. Was daran eine „wirre Theorie“ sein soll, enthält uns der Autor Hofer vor.
   
Doch nun zur „Barbie“ selbst. Valeria Lukyanova ist aus der Ukraine und hat mit den nordischen (skandinavischen) Ländern ungefähr so viel zu tun wie Deutschland mit Jordanien. Sie selbst ist auch keine Schönheit, sondern ein Kunstprodukt - vom ästhetischen Aspekt ähnlich fragwürdig einzuschätzen wie manch wasserstoffgefärbte Hollywood-Schönheit. Hier muss noch einmal rückblickend der Autor kritisiert werden anhand des in Klammern stehenden zynischen Einwurfs, Valeria Lukyanova sehe sich „wenig überraschend“ natürlich als Fan des nordischen Typs. Haben wir es hier wieder mit dem alten Nazipopanz zu tun oder was haben Finnen und Schweden mit den Äußerungen dieser Frau zu tun?
    
Das wandelnde Klischee: Valeria Lukyanova
 
Alles in allem sind Valeria Lukyanova sowie der Presserummel um sie ein weiteres PR-Produkt der so zahlreichen Hetzkampagnen gegen die Würde naturblonder Frauen, die diese ins Lächerliche, Schlampige, hier sogar Bösartige ziehen sollen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Nevermind - Rassisten von der linken Seite

Heute möchte ich mich mit einem Machwerk der antifaschistischen Gruppe „Nevermind“ beschäftigen. Eines ihrer Lieder hat den Titel „Nazischlampe“. Auf den Liedtext legte ich ein besonderes Augenmerk: 

Hey du kleine, [sic!] blonde Nazischlampe [sic!] hättest du dein [sic!] Pitbull nicht dabei, würde ich mit dir tanzen. 

 
Die politische Linke gilt ja als ein politisches Lager, das sich gegen Vorurteile ausspricht und als antirassistisch gelten will. Rassismus bezeichnet u. a. die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen angeborene Merkmale, für die ein Mensch nichts kann.

Während sich Antifaschisten auf die Seite von Dunkelhäutigen stellen und nicht ganz unberechtigt Rassismus wettern, wenn Neonazis von „schwarzhaarigen Salafistenschweinen“ singen, sehe ich solche Verteidigungsmaßnahmen nicht, wenn es gegen Blonde geht. Warum eigentlich nicht? Sind die Medien für dieses  Bild verantwortlich, dass alle Blonden Rassisten seien? Oder verbergen sich unter dem Deckmantel der Rassismuskritik nicht gar selbst ausgesprochene Rassisten?

Wo ist der Unterschied? Werden Dunkelhäutige auch nicht mehr verteidigt, wenn sie sich als „Nazischlampen“ erweisen? Ist es kein Rassismus, von „schwarzhaarigen Nazischlampen“ zu singen? Ist es damit gegessen? Sollten die Rassisten unter den Islamkritikern von „Islamnazis“ oder gar „schwarzhaarigen Islamnazis“ sprechen dürfen, um ihren im Verborgenen schwelenden Rassenhass gegen muslimische Migranten aus dem Nahen Osten kritiklos Ausdruck zu verleihen? Das ist doch widersinnig! Warum also soll es kein Rassismus sein, von blonden Nazischlampen zu singen?

Den gewöhnlichen Antirassisten fällt zumindest auf, dass ein genetisch bedingtes Merkmal wie schwarze Haare mit einem politischen Extrem in Verbindung gebracht wird und dies einer Kritik würdig sei. Man spricht hier gewöhnlicherweise von „rassistischen Stereotypen“, es könnte und es wird ja auch hellhaarige Salafisten geben.

Werden aber hellhaarige Menschen mit einem politischen Extrem in Verbindung gebracht, so interessiert sich niemand von euch dafür. Hey, ihr kleinen antiblonden „Anti“rassisten! Ihr seid erbärmliche Heuchler! Schade, dass euch keine Antidiskriminierungsstelle auf diesem Planeten jemals wegen Volksverhetzung anzeigen wird.

Freitag, 7. Oktober 2016

Fehler bei der Blondverteidigung - Ein psychologisches Detail

Um gegen die abfälligen Gehässigkeiten und ungerechtfertigten Lügen ausgesprochener Blondhasser vorzugehen, sollte man es tunlichst vermeiden, argumentativ mit einer bloßen Verneinung zu reagieren. Zu einer Verneinung gehört das erneute Verinnerlichen der im Gespräch gefallenen zu gut bekannten negativen Vorurteile. Man rückt diese wieder ins Bewusstsein, was sich als psychologisch ungünstig erweist. Das Unterbewusstsein kann eine Verneinung nicht verarbeiten.
 
Folgendes ist also zu vermeiden:

Blonde sind nicht -x! zum Beispiel: Blonde sind nicht hässlich!

Besser wäre, anstatt -x zu verneinen, ein positives widerlegendes Prädikat (x) anzubringen.

Also: Blonde sind x! oder Blonde sind attraktiv!
 
    
Will man allgemein etwas Positives über eine Gruppe von Menschen sagen, wäre es ratsam weder -x zu verneinen, noch x zu sagen. Die Aussage dreht sich dann immer noch um das prominente Vorurteil, das am besten aus den Köpfen völlig verschwinden soll. In unserem Beispiel ist das das Aussehen blonder Menschen. Gelten Blonde also aus ausgesprochen hässlich im allgemeinen Empfinden der Zeit, dreht sich auch die Rechtfertigung, dass sie attraktiv seien, um das Vorurteil. Indirekt wird das Vorurteil dadurch wieder bestätigt. In einem völlig neutralen Gespräch sind daher jegliche Aussagen, die sich um die Widerlegung kreisen - positive (x) wie negativ verneinende - fehl am Platz.
   
Solange die altbekannten Stereotype nicht aufgebracht wurden, wäre die klügste Aussage daher die eher neutral daherkommende Aussage y.
   
Also weder:

Blonde sind nicht hässlich! (x),

noch

Blonde sind attraktiv! (-x),

sondern

Blonde sind tierlieb! (y). 

     
Ich selber bringe hier als Anschauungsbeispiel auch bewusst nicht die althergebrachten antiblonden Meme aus den nur zu gut bekannten Witzen und erfinde lieber ein eher unabhängiges Beispiel (hier eben das Aussehen blonder Menschen, um das die Argumentation kreist).
 
Eine Ausnahme ist es, wenn man deskriptiv über Negativvorurteile spricht, ja sprechen muss, um sie entkräften zu können. Dabei ist es natürlich besser, über die Leute zu sprechen, die solche Vorurteile aufbringen, anstatt selber naiv noch an die Vorurteile zu glauben und sie einfach nur mit einem aggressiven „Nein, sie sind nicht x!“ zu widerlegen. Leider lässt es sich nicht immer vermeiden.

Das soll eine kleine Anleitung zum richtigen Argumentieren sein. Warum Blonde nun dies und das sein sollen oder nicht sein sollen - das Weil - damit beschäftigt sich dieser Beitrag natürlich nicht.

Mittwoch, 28. September 2016

Antiblonder Rassismus in Apothekenzeitschriften („Baby und Familie“)

Wie am 23. September angekündigt, nun hier der Beitrag.

Die wesentliche Aufgabe von Apothekenzeitschriften wie die „Baby und Familie“ sollte darin liegen, junge Mütter in Fragen der Ehe, Familie und Kindererziehung zu beraten. Ideologische Manipulation und rassistische Hetze hingegen sind nicht unbedingt Dinge, die man in solchen Zeitschriften erwartet. Doch die Ausgabe vom Februar 2016 dieser Zeitschrift war durch einen Artikel verschmutzt, der offenbar genau das zum Ziel hatte. 

Die unschuldigen Figuren sind durch keine Haarfarbe gekennzeichnet.
 
Wie oft wurde auch hier die Hetze gegen blonde Menschen kombiniert mit weiteren Formen der Agitation: So wurden z. B. auch Charakteranlagen wie Nettigkeit und Engagement von der „Baby und Familie“ als unerwünscht deklariert. Oder auch geflochtene Zöpfe, lange Röcke, das Meiden moderner T-Shirts mit englischsprachigen Schriftzügen sowie allgemein traditionelle Kleidungsgewohnheiten. Eltern, die ihre Kinder ohne solche mit irgendwelchen amerikanischen Slogans bedruckte Kleidung in die Kita schicken oder gar ihren blonden Mädchen lehren, ihre Zöpfe zu flechten, werden nämlich von der „Baby und Familie“ unter Generalverdacht gestellt, eine „rechte Einstellung“ zu haben, was immer damit auch konkret gemeint sein soll! 
    
Ich fühle mich ein wenig an den Film „Hitlerjunge Salomon erinnert. Salomon musste erraten, an welchen Merkmalen man denn einen Juden erkennen würde. Nun, an welchen Merkmalen erkennt man einen Nazi? Offenbar an blonden Haaren, wie wir hier oben sehen.
     
Da haben wir wieder die alte, durch Hollywood und Massenmedien künstlich aufrecht erhaltene Klischee-Gleichsetzung von „blond“ und „Nazis“, die wenig der Wirklichkeit, viel aber den Ressentiments mancher garstiger Personen zu verdanken hat, die blonde Menschen scheinbar unversöhnlich hassen. Verantwortlich für diesen rassistischen und totalitären Wahn sind die „Sozialarbeiterin“ Eva Prausner sowie eine gewisse Dr. Heike Radvan. Letztere arbeitet für die sogenannte „Amadeu-Antonio-Stiftung“, deren Ziel es sei, eine „demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ wende. 
   
Doch wie in aller Welt will diese Stiftung durch rassistische Hetze Rassismus vermeiden? Wie will sie durch diskriminierende Ausgrenzung von Menschen mit blonden Haaren oder bestimmten Kleidungsgewohnheiten Diskriminierung und Ausgrenzung bekämpfen? Man fühlt sich an George Orwells Roman „1984“ erinnert, in dem das Kriegsministerium „Ministerium für Frieden“, das Terrorministerium „Ministerium für Liebe“ und das Propagandaministerium als „Ministerium für Wahrheit“ bezeichnet wird. Wenn das gezielte Schüren von Rassenhass gegen blonde Menschen nun als „Kampf gegen Rassismus“ verkauft wird, so ist unsere Sprache tatsächlich längst zu einem Neusprech mutiert, in dem die Worte das genaue Gegenteil ihres ursprünglichen Sinnes bedeuten!

Freitag, 23. September 2016

Antiblonde Hetze bei „Baby und Familie“ - Die großen Zeitungen melden sich zu Wort

Es konnte ein neuer Erfolg verbucht werden. Der Stern und die österreichische Zeitung Krone sind auf die rassistische Hetze der Zeitschrift Baby und Familie kritisch eingegangen.


Leider haben wir noch nicht über jenen negativen Vorfall berichtet (ist aber schon seit einigen Wochen geplant), den sich jetzt der Stern und in Österreich die Kronenzeitung vorgeknöpft haben, um die weit über das Ziel hinausschießende antiblonde rassistische Hetze des Apothekenblatts „Baby und Familie“ zu kritisieren. 

Anscheinend haben sich die Beschwerden gehäuft, sodass die großen Zeitungen diesen offensichtlichen Skandal nicht mehr verschweigen konnten. Wir werden in einem Extrabeitrag noch einmal gesondert auf diesen Skandal eingehen. Um es kurz vorweg zu nehmen: Das Apothekenblatt hatte einen Artikel veröffentlicht, woran man Rechte erkennt und wie man sie ausgrenzt, unter anderem wären blonde Haare ein Erkennungsmerkmal. Alle Neugierigen können hier schon einmal tiefer in das Thema einsteigen.

Vielen Dank an Stern und Krone.
     
    
Bildquelle:http://imgl.krone.at/Bilder/2016/09/23/Apothekenblatt-warnt-vor-blonden-Maedchen-Neonazi-Alarm-story-530999_630x356px_740308731e6af4b4d5257c31115e00d4__apothekerzeitschrift-nazis-s1260_jpg.jpg

Donnerstag, 22. September 2016

Filmanalyse - Die Addams Family in verrückter Tradition

Von Serienmörderinnen und hochnäsigen blonden Rotzgören als Kolonialverbrecher

   
Ich kann mich noch an einen Film erinnern, von dem ich weiß, dass er mich in meiner Jugend doch sehr stark manipuliert hat, und zwar in eine Richtung, die mich selbst dazu verleitete, blonde Mädchen zu hänseln, herabzusetzen und zu verletzen. Als je tierlieber, naiver – ja „blonder“ das weibliche Opfer galt, als umso „cooler“ galt man selbst. Das haben sich die charakterlosen sadistischen Schüler meiner Generation natürlich nicht nehmen lassen. 
            
Zu jener Propaganda, verpackt in harmlos daherkommenden „Kinderfilmen“, die antiblonde Ressentiments anheizten, gehörte zweifellos „Die Addams Family in verrückter Tradition“ aus dem Jahr 1993. Den ersten Teil habe ich noch gar nicht gesehen, er sollte aber auch dringend analysiert werden.
    
Es geht um die Monsterfamilie Addams, bestehend aus den Psychopathen Morticia Addams, Gomez Addams, Onkel Fester, Wednesday Addams, Pugsley Addams und dem kleinen Pubert. Sieht man den Film zum ersten Mal, hält man sie als Monster zunächst für die eigentlichen Unsympathen und Bösewichte. Doch was passiert? Es gibt zwei parallel verlaufende Geschichten: Die eine handelt um Onkel Fester, der sich in die blonde Serienmörderin Debbie Jellinsky verliebt. Diese jedoch ist ein absolutes Ekelpaket, versucht Fester von der Familie zu trennen und ihn letztendlich zu ermorden.    
         
Serienmörderin Debbie Jellinsky
    
Die Monsterfamilie Addams wird in ihrer Unsympathie von der blonden Serienmörderin übertroffen, die Addamsfamily wird erst dadurch zum Sympathieträger des Films. Das kleine (zunächst dunkelhaarige) Baby Pubert ahnt, dass irgendetwas zwischen Fester und Debbie im Argen ist und verwandelt sich daraufhin in ein blondes Baby. Dies wiederum ruft bei dem Vater des Säuglings, Gomez Addams, Ohnmächtigkeit hervor. Die Metamorphose des kleinen Puberts ist wahrscheinlich noch die harmloseste Szene, die man als heiteren Jux einordnen könnte.

Wirklich richtig ekelig aber wird der zweite parallel verlaufende Teil der Geschichte. Die Kinder Pugsley und Wednesday werden in ein Ferienlager gesteckt. Dort sind sie die unglücklichen dunkelhaarigen Außenseiter, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann, weil die ganzen vornehmlich blonden Mitschüler in kitschig-übertriebener Weise fröhlich und selbstherrlich auftreten. Besonders zu dem schwarzhaarigen Mädchen Wednesday baut man Sympathien auf, trotz ihrer Gefühlskälte. Das liegt daran, weil sie andauernd von den hellhaarigen Schülern, vor allem von der blonden Rivalin Amanda Buckman, gemobbt wird.

             
Links Sympathieträgerin Wednesday, rechts Rotzgöre Amanda Buckman
      
Der Höhepunkt ist die Szene im Ferienlager, in der Wednesday das Indianermädchen Pocahontas spielen muss, zusammen mit ihren dunkelhaarigen Außenseiterfreunden, die die Rolle der Indianer übernehmen. Die Rotzgöre Amanda muss eine rassistische und arrogante Europäerin bzw. eine Pilgerin spielen. Wednesday hasst Amanda wie die Pest und muss als Pocahontas im Theaterstück auch noch der Eitelkeit ihrer hellhaarigen Rivalin schmeicheln („Deine Haare haben die Farbe der Sonne“). Die oberflächliche Amanda wiederum genießt das sehr. Hier werden schon sehr stark Rachegefühle erzeugt.

Dann gerät das Stück außer Kontrolle. Wednesday beschwört die Rache der Indianer, fackelt mit ihren Freunden das Kolonialistendorf ab und bindet Amanda an einen Pfahl. Endlich haben sich die Unterdrückten an den arroganten „blonden Jocks“ (siehe Elliot Rodger) gerächt! Das ist der Eindruck, den ich als junger beeinflussbarer Mensch gewonnen hatte und wie er wohl vom Regisseur beabsichtigt war. Wer es nicht glaubt, kann es sich hier ganz gemütlich im englischen Original ansehen:   


Addams Family - Thanksgiving Scene
     
Die blonde Amanda Buckman wird als ekelhafter arroganter weiblicher
Jock aufgebaut. Man möchte sie am liebsten skalpieren. In feindseliger Absicht werden nebenbei antiblonde Tätermythen konstruiert bei völliger Verkennung geschichtlicher kolonialer Tatsachen, so als ob es keine dunkelhaarigen Kolonialisten gegeben hätte. Es ist klar, was der Regisseur beabsichtigte: Er instrumentalisiert Haarfarbe, um darin Herrschaftsverhältnisse auszudrücken.
    
Rassistische Anfeindungen bis hin zum sadistischen Lustmord an hellhaarigen Menschen, Blondinenwitze, das ganze Sich-Entschuldigen-Müssen blonder Menschen für das eigene Dasein und für die vermeintliche Täterrolle an Verbrechen der Kolonialzeit - es hat seine Wurzeln in genau dieser Art Propaganda. Das Gefährliche an dieser Hetze ist: Sie ist nicht politisch, sondern kommt als Unterhaltung getarnt daher! Sie wirkt viel tiefgründiger, da man sich von ihr nicht distanzieren kann wie man das bei ernsten politischen Themen könnte. Man schnappt Stereotype, Gedankenbilder und Ideologeme auf und hat seinen Spaß, war ja immerhin ein lustiger Film.


Mich würde nicht wundern, wenn Filme, die blonde Menschen als die arroganten, sexuell erfolgreichen, beliebten, coolen“, aber doofen Schüler darstellen, genau die Vorlagen liefern, die dann zu Taten wie die eines Elliot Rodger führen. Seine Tatmotive basierten auf jene Art Neid, wie er in solchen Filmen provoziert wird. Dabei ist die Sache mit der hellhaarigen Serienmörderin Jellinsky schon nicht mehr wirklich fein. So arbeitet Hirnwäsche!

Dienstag, 13. September 2016

Lamya Kaddor - Die antiblonden und antimuslimischen Anmaßungen einer „Islamwissenschaftlerin“

Antiblonde Ressentiments gibt es nicht nur im Westen. Es gibt sie auch bei Zuwanderern aus muslimischen und anderen Ländern. Einen traurigen Höhepunkt hat jüngst in einer WDR-Talkshow eine gewisse Lamya Kaddor gesetzt, eine bei uns lebende Syrerin, die sich als „Islamwissenschaftlerin“ ausgibt, um unter dem Deckmantel vermeintlicher akademischer Seriosität aggressive Ressentiments gegenüber uns Einheimischen hoffähig zu machen. Mit frecher Dreistigkeit behauptete Kaddor dort, deutsch sein bedeute, in Zukunft nicht mehr hell-, sondern dunkelhaarig zu sein. Hier ihre wortwörtliche Aussage:

Deutsch sein bedeutet in Zukunft einen Migrationshintergrund zu haben, das bedeutet Deutsch sein in Zukunft, nicht mehr autochthon, äh, blaue Augen, helle Haare und, ja, wir sind alle deutsch, sondern Deutsch bedeutet auch ein Kopftuch tragen, rotes .. rotes was weiß ich was zu tragen, dunkelhaarig zu sein, oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute Deutsch sein!


Ist davon überzeugt, dass Deutschland eine andere Rasse braucht.

Das Thema dieser Talkshow waren die Vergewaltigungswellen zu Sylvester 2015/16 in Köln, bei denen muslimische Zuwanderer über 1000 Frauen vergewaltigt und ausgeraubt hatten. Wie kann eine Muslima, anstatt hochbeschämt aufgrund des menschenverachtenden Verhaltens ihrer Glaubensgenossen etwas zur Wiedergutmachung des dadurch angekratzen Verhältnisses zwischen Deutschen und Muslimen zu tun, ein solches Thema zum Anlaß nehmen, hier in dreister Menschenverachtung mit rassistischen Parolen gegen hellhaarige europäische Frauen zu hetzen? Wie anmaßend und überheblich muß eine Frau sein, die aus einem Land wie Syrien in das zivilisierte, hochentwickelte Deutschland emigrieren durfte und sich hier in geradezu tolldreistem Herrenmenschen-Wahne anmaßt, den Einheimischen vorschreiben zu dürfen, welche Augen- und Haarfarbe sie zu haben hätten? Wie würde es denn klingen, wenn umgekehrt eine blonde Nordeuropäerin sich in Syrien hinstellt und den Syrern vorschreibt, daß diese „heute“ blond- oder rothaarig zu sein hätten? Und nach welchen Irrenhäusler-Kriterien haben die Macher der Talkshow das Publikum ausgesucht, das zu derartig aggressiven Anmaßungen auch noch klatscht, anstatt diese „Islamwissenschaftlerin“ mit Schimpf und Schande davonzujagen?

Diese Aussage ist zugleich ein wahrer Leckerbissen für den Psychologen, entlarvt sie doch auf das Deutlichste das perfide und gehässige rassistische Ressentiment Kaddors, das hier im Zuge weniger Worte immer offener gelegt wird, ganz so, als wären die Worte emsige Hände, welche die Mauer der Höflichkeit zwischen ihrem wahren Wollen und der Öffentlichkeit, in der sie sich befindet, in wenigen Sekunden vollständig abtragen. Spricht sie im ersten Satz nämlich noch von der „Zukunft“, in der Deutsche nicht mehr blaue Augen oder helle Haare haben dürfen würden, so schwenkt sie im Nachsatz sofort auf die Gegenwart um. Welche Selbstgerechtigkeit und Arroganz, die sich hier erst mit einer Aussage über die Zukunft versucht, langsam vorzutasten, aber, nachdem sie merkt, daß man sie gewähren läßt, sofort faits accompli schaffen will und den Inhalt einfach in die Gegenwart verlegt!

Peinlich ist der Versuch dieser „Islamwissenschaftlerin“, das „Deutsch-Sein“ implizit mit blond gleichzusetzen. Als ob es keine dunkelhaarigen Deutschen gibt! Sie setzt darauf, daß sich der durchschnittliche Zuschauer bei solchen Gleichsetzungen heute nicht mehr an das bis ins 19. Jahrhundert geltende Klischee vom „blonden Germanen“ bzw. Deutschen denkt, sondern an die Rassenvorstellungen der Nationalsozialisten erinnert wird. Offenbar sollen wieder einmal die typischen Schuld- und Schamgefühle der Deutschen wegen jenen bösen zwölf Jahren geweckt werden, eine ebenso platte wie sich immer mehr abnutzende Methodik billigster diskursiver Polemik.

Kaddors angeblicher „Kampf für die Rechte der Muslime in der BRD“ wird durch derartige Entgleisungen entlarvt als die Proklamation eines rassistischen Vernichtungsfeldzuges gegen autochthone Europäer, sofern diese helle Haare und blaue Augen haben. Ob nun intentiös oder unbeabsichtigt – faktisch rückt sich diese „Islamwissenschaftlerin“ mit solchen Sätzen selbst in die Nähe gewisser psychopathischer IS-Terroristen, die den Islam mißbrauchen, wenn sie dazu aufrufen, blonde Menschen gezielt zu töten. Wäre es nämlich nicht nur vorgeblich, sondern tatsächlich ihre Absicht, für die Rechte der Muslime zu kämpfen, so würde Kaddor, sofern sie geistig nicht retardiert ist, derartige Eigentore kaum schießen.

Sie torpediert nicht nur die Bemühungen der Muslime, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, sondern schadet deren Ansehen bei der autochthonen deutschen Bevölkerung durch das Schüren von Rassenhass nachhaltig. Rassenhass, der wiederum naturnotwendig Gegenhass evozieren muß, was die Gefahr mit sich bringt, daß die BRD in ein bürgerkriegsähnliches Chaos stürzen könnte, ähnlich den wahnwitzigen Zuständen in einigen Gegenden der USA. Ein Chaos, in dem nicht nur Muslime oder Deutsche, sondern auch Blonde oder Rothaarige oder allgemein Andersdenkende gejagt werden könnten. Lamya Kaddor rückt damit psychologisch gesehen in die Nähe eines gewissen Herrn aus Braunau. Jedenfalls wäre es in der deutschen Geschichte nicht das erste Mal gewesen, daß unser Land durch das Schüren von Rassenhass letztlich zugrunde gerichtet worden ist ...

Dienstag, 6. September 2016

Taylor Swift eine "Nazibarbie"?

Mit diesem Artikel wollen wir uns mit der „Kritik“ einer „Feministin“ namens Camille Paglia beschäftigen. Es gibt etliche englische Originalquellen, wir zitieren aber aus dem Spiegel: 

Als Kunst- und Medienwissenschaftlerin weiß Camille Paglia um die Macht der Worte. Und in einem Essay für den "Hollywood Reporter" holte die 68-jährige Feministin zum Rundumschlag gegen die exhibitionistische Selbstdarstellung einiger Frauen in den sozialen Netzwerken aus. Dabei hatte sie es besonders auf eine abgesehen: Sängerin Taylor Swift. 

Es ist immer wieder interessant wenn alte „Medienwissenschaftlerinnen“ wie Frau Paglia junge Frauen in sozialen Netzwerken stalken um dann die Mädels zu „belehren“. Und weiter heißt es: 

Bestimmte Frauen-Cliquen, genannt Girl-Squads, können laut Paglia zwar durchaus dabei helfen, wenn es darum geht, Frauen Chancen zu eröffnen. Dies gelte aber nur, solange sie in den sozialen Netzwerken nicht in so "kichernden, Zunge-herausstreckenden" Fotoposen der Swift daher kämen, schreibt Camille Paglia in dem Beitrag. 

Nun, das sind ganz einfach Freundinnen die Partyfotos veröffentlichen. Da steckt keine Agenda dahinter. Bei Frau Paglia muss aber anscheinend jede Mimik und Gestik einem bestimmten Zweck dienen. Die Frau ist unheimlich. Lesen wir weiter: 

Swift selbst sollte diese "widerwärtige Nazi-Barbie-Routine" ablegen, sich mit Freunden und Prominenten bloß darzustellen, legt die Professorin und Kulturkritikerin aus Philadelphia nach. "Das ist ein exhibitionistischer Overkill, den Lara Marie Schoenhals brillant in ihrem viralen Video 'Willkommen auf der Bühne' parodiert", schreibt sie. 

Frau Paglia erdreistet sich Frau Swift vorzuschreiben was sie zu tun oder zu lassen habe. Leidet Sie komplett unter Größenwahn? Interessant ist auch die Beschimpfung „Nazi-Barbie“. Ja es ist immer wieder schön blonde Frauen als Barbie zu beleidigen und die Verunglimpfung als Nazi darf natürlich auch nicht fehlen. Sind wir Blonde schon gewöhnt. Die übliche rassistische Hetze eben. 

Zwar müssten Frauen sich untereinander austauschen und die "immense produktive Dynamik von männlichen Bindungen in der Geschichte studieren", schreibt Paglia. Doch müsse das anderes aussehen als mit der verniedlichenden Girl-Squad-Kultur Taylor Swifts. 

Das sind Cliquen und keine politischen Gruppierungen. Frau Paglia scheint die Welt nur durch ihre ideologische Brille zu sehen. 

Über Swift zu schreiben ist eine entsetzliche Geduldsprobe, da ihre glitzernde Persönlichkeit so ein schrecklicher Flashback zu den faschistischen Blonden ist, die die soziale Szene in meiner Jugend geprägt haben", heißt es in einer Fußnote ihres Artikels über den Popstar 

Hier wird es richtig übel. „Faschistische Blonde“. Da bleibt einem fast die Spucke weg. Eigentlich ist das was Frau Paglia hier betreibt nicht mehr tolerierbar sondern Volksverhetzung. Sie scheint unglaubliche Hassgefühle gegen Blonde zu haben. Faschisten, Nazis, Barbies nennt sie uns. Und Blonde hätten die „soziale Szene“ in ihrer Jugend geprägt? Inwiefern? Kann es sein dass diese Frau unter Paranoia leidet? Mir scheint Frau Paglia war in ihrer Jugend eine Außenseiterin und wäre gerne eine beliebtes Mädchen in einer Clique gewesen. Mit 68 Jahren noch einen Groll zu haben und es an einer jungen, blonden Frau auszulassen ist aber mehr als peinlich. 

Die 25-jährige Swift ist außer für Musik und Mode für ihren angepassten Lebensstil bekannt. In der Musikbranche pflegt sie ihr Image als nettes Mädchen von nebenan - obwohl auch Swift im Mai schon mal 13.000 Dollar Leihgebühr in Lack- und Latexkostüme für ihr Video "Bad Blood" investiert hatte. 2014 zählte sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen weltweit. Was sie zu den Vorwürfen Camille Paglias sagt, ist nicht bekannt. 

Sie sei für ihren „angepassten Lebensstil“ bekannt, meint der Spiegel. Sie ist einfach ganz normal. Muss man sich in der Öffentlichkeit immer als Nutte geben? Gerade blonden Frauen wird dies gewöhnlich unterstellt und die naturblonde Taylor Swift spielt da nicht mit. Beliebt, erfolgreich, Mädchen von nebenan und blond - für manche offensichtlich zu viel. Da kommt Neid auf. Lieber wäre ihnen die immerwährende Darstellung blonder Frauen als dumm, nuttig, zickig und unbeliebt damit ihre Ressentiments beschwichtigt werden.