Dienstag, 20. Januar 2015

Die politische Instrumentalisierung der Haarfarbe Blond

Dieser Artikel widmet sich der blonden Haarfarbe innerhalb der politischen Instrumentalisierung für niedere Zwecke. Woran entlarvt sich der antiblonde Neider? Nicht an seiner politischen Richtung. Es gibt Rechte wie Linke, erklärte Antirassisten wie sogenannte Demokraten, die unsere Haarfarbe für ihre abartige Hetze missbrauchen. Ein beliebtes und genutztes Propagandamuster der Agitatoren jeglicher Couleur fällt immer wieder auf: "Der bösartige blonde Rassist."

Dieses Muster ist sehr effektiv, wenn es darum geht, vor allem naturblonde Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen. Aufgrund der jüngeren Geschichte des Nazireichs, seiner dunkelhaarigen Führungsschicht und deren Lebensborn-Heime meint man, billigste Klischees mit seinen politischen Feinden in Verbindung bringen zu können, völlig gleich, ob es sich um linke, rechte, naturblonde oder sogar um rein dunkelhaarige Politfeinde handelt. Das Gedankenbild "blonder SS-Mörder", "Arier" oder "blonde Nazihexe" scheint bei den Massen gut anzukommen. Opfer sind naturblonde Menschen, die glauben sich schämen zu müssen, weil dunkelhaarige Nazis blonde Menschen für ihre Zwecke missbraucht haben. 

Beispiele:
 

Das schon erwähnte Beispiel Kröhnert, was man auch hier nachlesen kann.
  

Da wird in den musikalischen Ergüssen linker "Antirassisten" eine offenbar beneidete Haarfarbe mit einer fragwürdigen Weltanschauung in Verbindung gebracht. Damit sind diese erklärten "Antirassisten" aber genau das, was sie vorgeben zu kritisieren: Von Vorurteilen besessene Rassenhasser, wenn man die gegen ein genetisch bedingtes Merkmal gerichteten Aggressionen als Rassenhass definieren kann.

   

Mehr subtil gehen sogenannte Karikaturisten zu Werk, die glauben Anhänger einer unbeliebten Randgruppe auffallend häufig mit einer Haarfarbe in Verbindung bringen zu können. Sprichwörtlich: Sie malen das Nazigespenst an die Wand. "Satire darf alles." - bis es einen selber trifft.
   
 
Das waren nur drei Beispiele politischer Hetze, wofür unsere Haarfarbe missbraucht wird. Es gibt unzählige mehr, teils mit ähnlichen, teils mit anderen Vorurteilen verquickt. 
  
  


Freitag, 16. Januar 2015

Hassrede auf den Mahnwachen

Wie uns mitgeteilt wurde, hat sich einen Fall von Hassrede erneut auch wieder ein Kabarettist geleistet. Der Kabarettist Reiner Kröhnert, der auf der NATO-kritischen "Friedenswinter"-Demo auftrat, stellte einen peinlichen Adolf-Hitler-Vergleich mit dem Bundespräsidenten Gauck her, malte mit seiner Adolf-Hitler-Parodie dabei gründlich das Nazi-Gespenst an die Wand und man muss nicht lange raten, wen es natürlich trifft: blonde Frauen.

Von den Demonstranten wird der blondierten dunkelhaarigen Julia Timoschenko vorgeworfen, mit Ukraine-Faschisten und der NATO paktiert zu haben, was dem Kabarettisten Reiner Kröhnert sogleich den Anlass gab, über die Haarfarbe der Dame auf eine Weise zu hetzen, dass man meinen könnte, anstelle des dunkelhaarigen Führers wären naturblonde Frauen Großmeister solcher dubioser Organisationen wie den BDM und des als böse empfundenen ukrainischen Regimes gewesen.

Was können heute lebende blonde Menschen eigentlich dafür, dass es Möchtegern-Witzfiguren wie Kröhnert nötig haben, sich solcher Vorurteile bedienen zu müssen, die ganz sicher nicht negativ auf Dunkelhaarige wie Timoschenko zurückfallen werden, sondern auf uns. Ein Leser hat mir dankbarerweise das gesamte Video zukommen lassen, den ekelhaften Ausschnitt habe ich auf meinem Kanal hochgeladen: "... ein blondbezopftes Mustermädel." - "Adolf" Kröhnert

Mittwoch, 14. Januar 2015

"Das Gesicht von Pegida - Wer ist diese Blondine?"


Wer ist dieser Rollstuhlfahrer? Wer ist dieser Dunkelhäutige? Wer ist dieser Kleinwüchsige? Der offensichtlich gehässige Unterton, mit dem die Hamburger Morgenpost titelt, ist uns nicht entgangen und daher diesen Artikel wert. 

Der Schreiber könnte einpacken, wenn er auch nur eines der oben genannten Beispiele (Dunkelhäutiger, Kleinwüchsiger, Rollstuhlfahrer) zur Stigmatisierung einer ganzen Gruppe mit  einer unbeliebten oder verhassten Minderheit ausnützte: "Das Gesicht vom IS - Wer ist dieser Schwarzhaarige?"

Blond und Rassismus in Verbindung zu setzen scheint offenbar ein beliebtes Stilmittel der Journalisten zu sein.


Quelle: http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/kathrin-oertel-das-gesicht-von-pegida---wer-ist-diese-blondine-,5066858,29492074.html