Samstag, 30. November 2013

Doku-Analyse – Rotes Tuch Familie Geiss

Wer kennt sie nicht – die schrille TV-Familie um das blonde Millionärs-Paar Carmen und Robert Geiss. In der Trash-Pseudo-Doku „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie“ geben die Geissens Einblicke in ihr verschwenderisches Leben und sind wenig fein, wenn es um Bescheidenheit geht. 

Carmen Geiss trägt das Blondinen-Klischee wie einen Bauchladen vor sich her und reißt gerne mal den einen oder anderen selbstironischen Spruch bezüglich ihrer Haarfarbe. Robert Geiss mit seinen Man-kann-es-sich-leisten-Sprüchen stichelt da gerne noch mit rein und präsentiert sonst den großen Lebemann. Übrig bleibt ein Bild von einer dekadenten und reichen Familie, die dumpf im Überfluss, sorgenfrei in ihrer heilen Welt lebt und der hart arbeitenden Masse von TV-Zuschauern suggeriert: „Wir hatten Glück und sind reich ohne jemals groß etwas dafür geleistet zu haben.“

Das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Die Geissens haben sehr wohl für ihren Reichtum gearbeitet. Die Art und Weise, wie das Glück der Familie jedoch präsentiert wird, provoziert den Neid der einfachen Bevölkerung. Umfragen können das bestätigen. Die Geissens als Galionsfigur der TV-Trash-Kultur avancieren zu den unbeliebtesten Promis der Deutschen, dicht gefolgt von anderen blonden Opfern eines ähnlich hirnlosen TV-Trashs wie Oliver Pocher oder Daniela Katzenberger.


Bildquelle:

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/die-geissens-31193754-mbqf-29385786/1,w%3D583,c%3D0.bild.jpg

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