Dienstag, 7. März 2017

Deniz Yücel - Der linksradikale Blondhasser

Deniz Yücel, der als antideutscher ehemaliger TAZ-Schreiberling, jetziger WELT-Schreiberling und Gefängnisinsasse bekannt ist, wünscht nicht nur Deutschen, dass sie aussterben mögen, sondern scheint auch eine Abneigung gegen blonde Skandinavier zu haben. 
  
Die Kolumne „Blond, blöd, gewalttätig“ ist schon älter und zeigt die kranke Denkweise dieses Mannes. Verpackt als vermeintliche Satire lässt er seinem Rassenhass freien Lauf. Unter dem Deckmantel des „Humors“ meint man sich gegenüber blonden Menschen alles erlauben zu dürfen. Das Ganze ist Teil einer Satirereihe gegen verschiedene europäische Länder. Bei der TAZ darf man das natürlich. Wir haben nur zwei Passagen ausgewählt. Mehr Gehirnkrebs wollen wir den Leuten nicht zumuten.
    
Nicht zu sehen: Josef Stalin
Lesen wir:
  
Nirgendwo in der EU werden die Frauen so oft von ihren Männern verprügelt wie in Dänemark (52 Prozent), Finnland (47) und Schweden (46). Der Däne schlägt zu, weil er eine prima Ausrede für alles hat („Es ist was faul im Staate Dänemark“), der Schwede schlägt zu, weil schon der Wikinger (Schwedisch für: „Alter Schwede“) zugeschlagen hat, der Finne schlägt zu, weil er schon mittags hyvääpäivää (Finnisch für: „hackedicht“) ist. Blond kickt gut, am liebsten der Frau ins Gesicht.
  
Hahaha. Ich lach mich kaputt. Ich habe nirgends Männer erlebt, die so gutmütig und nett sind wie Skandinavier. Genau das ist ja das Problem. Nirgends werden Männer von ihren Frauen so runtergemacht und weichgespült wie in den skandinavischen Ländern. Vom Wikinger ist nichts mehr übrig geblieben. Die Umerziehung hat aus Skandinaviern Waschlappen gemacht, aber klar: „Blond kickt gut“
  
„Schon die Kinder werden mit rassistischen Büchern („Negerkönig“) aufgezogen. Kaum geschlechtsreif, meist jedoch schon früher, fahren sie in einsame Wälder – das ist außerhalb des Hauptbahnhofs von Stockholm quasi alles – und vergewaltigen die Nachbarstochter (Schweden: 46,5 angezeigte Vergewaltigungen auf 100.000 Einwohner, Europa-Rekord, plus Dunkelziffer!). Sie gründen Death-Metal-Bands, führen Rockerkriege, begehen einen Mord nach dem anderen (Kurt Wallander, Olof Palme).
  
Schweden hält also den Europa-Rekord bezüglich Vergewaltigung? Deniz, Deniz du weißt warum die Vergewaltigungszahlen so nach oben gegangen sind. Das hat mit gewissen importierten „Gebräuchen“ zu tun. Du weißt schon: Schwarzhaarig fickt gut, am liebsten blonde Frauen. (Satire darf alles, liebe Dunkelhaarige, oder doch nicht?) Die Skandinavier sind einfach viel zu tolerant und feige und beschützen ihre Frauen nicht mehr. Die eigenen Frauen zu verteidigen gilt ja als rassistisch. Man nimmt alles in Kauf, nur um nicht als Rassist zu gelten.
   
Wir von der Gruppe Naturblond hoffen, dass blonde Menschen endlich einmal aufwachen und kapieren, dass man uns unversöhnlich hasst. Da könnt ihr noch so tolerant, gutmütig und nachgiebig sein. Man hasst uns Blonde trotzdem. Man bettelt nicht um die Sympathie von Menschen, die einen hassen und Schadenfreude zeigen, wenn man ausstirbt. Wenn man von solchen Leuten gemocht werden will, zeigt man das Verhalten eines Sklaven. Deshalb keine Solidarität mit Deniz Yücel!

Dienstag, 28. Februar 2017

Jacques Tillys antiblonder Karneval - Die Linke und ihr „antirassistischer" K(r)ampf

Ich kann mich noch gut erinnern als vor knapp acht Jahren Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wurde. Die politische Linke feierte dies als einen Triumph, man überreichte ihm sogar den Friedensnobelpreis, weil man glaubte, einen Martin Luther King zum Präsidenten zu haben. Das einzige was Obama bis zur Zeit der Preisverleihung aber erreichen konnte, war einfach nur, einer Rasse anzugehören.

Das Gleiche sehen wir dieses Jahr mit dem Präsidenten Donald Trump. Es bestätigte sich dabei genau der Verdacht, den ich schon hier geäußert hatte. Offenbar will man gezielt gegen hellhaarige Menschen hetzen oder vielleicht sogar vorgehen. Was bietet sich da besser an als wieder einmal das Nazigespenst an die Wand zu malen? Nichts Neues, ist auch nur ungefähr so als wenn man dunkelhaarige Araber mit Sprengköpfen karikiert.

Ein gewisser Jacques Tilly stellte Trump in Düsseldorf zusammen mit den Rechtspopulisten Le Pen und Wilders und natürlich einem blonden Adolf Hitler dar (so als ob man schon vergessen hätte, dass das Original und die ganze Führungsriege wie Tilly braun am Schädel war).

Die Linke bei ihrer "antirassistischen" Arbeit gegen den Rechtspopulismus.

„Blond ist das neue Braun“. Man stelle sich vor: Obama würde mit Idi Amin oder Joseph Kony verglichen werden in einer ähnlichen Form: „Kraus ist das neue Braun“ oder irgendein ähnlicher vergleichbarer blöder Spruch. 


Was für eine widerliche Heuchelei die linke Fraktion mit ihrer Kritik am „Rechtspopulismus“ aufbringt, kann man hier wieder einmal gut sehen. Dass sowas dann zu sowas führt, versteht sich von selbst. Wacht auf! Leute werden deswegen verprügelt! Was als nächstes? Stiche in die Nieren? Einen Freifahrtschein nach Treblinka?

Hätte eine gewöhnliche Kritik nicht gereicht? So ganz ohne Rassenmerkmale? Was, wenn ich sage, Obama ist doch nur ein „dummer Neger“. „Agent Orange“, „der orangene Mann“ oder „Trumpf“ - das ist in Ordnung? Aber der „dumme Neger", „Obimbo“ oder „Obongo“ ist Rassismus?

Tilly, du kannst uns!

Freitag, 30. Dezember 2016

Anders Vendel - Starkoch verprügelt, weil er "wie Trump" aussieht


Laut Zeitungen wie der Dailymail hat sich nach dem Wahlsieg Donald Trumps tatsächlich jene Art von Gewaltverbrechen ereignet, die ich für den Sieg eine der hellhaarigen Ikonen moderner rechter Bewegungen wie Donald Trump, Boris Johnson, Marine Le Pen oder Geert Wilders erwartet hatte. 



Meine Eingangsthese war die, dass man blonde Menschen attackieren würde, weil sie für die Übel dieser Welt verantwortlich gemacht werden, schließlich steht die Zwei-Prozent-Weltminderheit der „blonden Nazischlampen“ kurz davor, die dunkelhaarige Majorität zu verdrängen und sogar auszurotten, nicht wahr? 

Eine blondierte Frau wie Hillary Clinton als Präsidentin wäre von ein paar Rechten gehasst worden, ein blonder Trump hingegen wird vom gesamten linken Mainstream gehasst, und nicht nur wegen den zahlreichen Ankündigungen seine künftige Präsidentschaft betreffend, sondern weil er als rechter weißer Rassist mit hellen Haaren gilt. Dass es völlig Unschuldige treffen wird und böse weiße Nazis“ Leuten Rechtfertigung für ihre rassistisch motivierten Verbrechen liefern, hat sich jetzt auch gezeigt.
    
Anders Vendel, schwedischer Starkoch, wurde offenbar von mehreren Männern muslimischen Hintergrunds verprügelt, weil er „wie Trump“ aussieht. Vielleicht hatten die Täter die Gesinnung eines Omar al-Kutobi. Wie sehr Anders Vendel wirklich Trump ähnlich sieht, möge jeder selber entscheiden.

Zu verwechseln ähnlich, nicht wahr?

Was auch immer mit der Präsidentschaft Trumps ins (Weiße) Haus steht, es wird sicher nicht günstig werden. War der Wahlsieg Obamas für Gruppen wie dem Kukluxklan schon ein Dorn im Auge, was wird das erst für antiblonde Rassisten sein, die schon jetzt ziemlich perverse Hetze liefern, und das nicht nur im Untergrund wie der Kukluxklan, sondern so ziemlich in den Mainstreammedien.
     
Das neue Feindbild: Trump, Wilders und Johnson.



Dienstag, 15. November 2016

Antiblonde AfD-Satire der Frankfurter Allgemeinen Woche geht nach hinten los


Wieder einmal hat sich eine Zeitung die Instrumentalisierung der blonden Haarfarbe in Fragen der Politik erlaubt, und zwar die Frankfurter Allgemeine Woche, die man im bürgerlich-konservativen Spektrum verortet.

   
Ganz schlimm. Eine blonde Familie.
      

Schon die erste große Frage, die man sich stellen muss, lautet: Wie kann eine Zeitung, die sich bürgerlich-konservativ bezeichnet, auf das bundesrepublikanische Familienideal der fünfziger Jahre - sprichwörtlich - defäzieren? Von welchen bürgerlich-konservativen Werten ist eigentlich die Rede? Dass eine vorwiegend blonde Familie als rassistisch zu gelten habe? 

Nein, nein, nein! Man muss noch tiefer im Unrat wühlen. Was wir hier sehen, ist keine Familie der fünfziger Jahre. Das Idealbild der Fünfziger war ein dunkelhaariger Mann mit einer blonden Frau, typisch angloamerikanisch eben. Was wir hier sehen, ist die „faschistische“ Familie der Dreißiger, zumindest nach dem Tendenzgeschichtsbild der Demagogen von der Frankfurter Allgemeinen Woche. Und natürlich bringt man dieses Familienbild mit einer unpopulären Partei (AfD) in Zusammenhang, noch darf sich der Rassenhass nicht in diversen Gewaltätigkeiten entladen. Aber wenn es gegen die Rechten geht, ist es gerechtfertigt, also kann man gleich mal ein paar Blonde plakativ mit abschlachten.

Gewehr und Dackel darf auch nicht fehlen. Wir kennen es ja von Hausmeister Krause. Konservative Spießer, Rechte und Blonde sind offenbar beliebte Feindbilder der bürgerlich Konservativen. Interessant. Man muss sich also gar nicht mal mehr bei der extremen Linken umsehen, da sind die „Nazibarbies“ und die „kleinen blonden Nazischlampen“ (Nevermind) ja sowieso bis in den Tod verhasst.

Eine geniale Satire ist uns allerdings schon zuvorgekommen. Auf diesem Niveau etwa bewegt sich die Frankfurter Allgemeine Woche:

Satire auf dem selben Niveau

Montag, 31. Oktober 2016

Valeria Lukyanova und die Heute-Zeitung

Wieder einmal Anlass für einen Artikel liefert ein etwas älterer Bericht der österreichischen Tageszeitung „Heute“. Es geht um das Mädchen Valeria Lukyanova, deren übertrieben aufgebauschte Medienpräsenz an und für sich schon ein Ärgernis darstellt.
   
Zunächst einmal möchte ich mich mit dem Autor beschäftigen. Die Überschrift:  
   
„Menschliche Barbie regt mit wirrem Rassismus auf“
   
Lukyanova schürt keinen Rassismus (= Rassenhass). Der Rassenhass kommt im Gegenteil von den Leuten, die sich von ihren Äußerungen gestört fühlen. Sie gibt ihre private Meinung zum Thema „Rassenmischung“ oder Schönheitsideale wieder. Wer sich davon gestört fühlt, will Menschen vorschreiben was sie schön oder gut zu finden haben. Ist nicht vielleicht auch hier wieder mal nur der übliche Neid das Motiv?
    
Die meisten Menschen haben gewisse Vorlieben. Würde man Lukyanovas Vorliebe für „Barbie-Nasen“ als rassistisch brandmarken, müsste man im Gegenzug auch Leute als Rassisten stigmatisieren, die z. B. explizit dunkle Haare schön finden. Dass dies Blödsinn ist, sollte einleuchten. Schon hier beginnt der Artikel hetzerisch und unsachlich zu werden, da persönliche Schönheitsvorstellungen als Ausdruck irgendwelcher verquasten Ideologien gewertet werden – „nur weil die Nazis einmal ...“ – unsere Leser wissen Bescheid.
    
Im Gegenteil, in einem Punkt gibt ihr auch die Wissenschaft recht. Durch Zuwanderung werden Merkmale wie blonde Haare im Genpool ausgedünnt und aufgrund ihrer Rezessivität zugleich zunehmend überdeckt. Das passiert, wenn sich die traditionell eher hellhaarigen Europäer (in Lukyanovas Beispiel die Russen) mit den eher dunkelhaarigen Zuwanderern (in Lukyanovas Beispiel die Armenier) mischen. Was daran eine „wirre Theorie“ sein soll, enthält uns der Autor Hofer vor.
   
Doch nun zur „Barbie“ selbst. Valeria Lukyanova ist aus der Ukraine und hat mit den nordischen (skandinavischen) Ländern ungefähr so viel zu tun wie Deutschland mit Jordanien. Sie selbst ist auch keine Schönheit, sondern ein Kunstprodukt - vom ästhetischen Aspekt ähnlich fragwürdig einzuschätzen wie manch wasserstoffgefärbte Hollywood-Schönheit. Hier muss noch einmal rückblickend der Autor kritisiert werden anhand des in Klammern stehenden zynischen Einwurfs, Valeria Lukyanova sehe sich „wenig überraschend“ natürlich als Fan des nordischen Typs. Haben wir es hier wieder mit dem alten Nazipopanz zu tun oder was haben Finnen und Schweden mit den Äußerungen dieser Frau zu tun?
    
Das wandelnde Klischee: Valeria Lukyanova
 
Alles in allem sind Valeria Lukyanova sowie der Presserummel um sie ein weiteres PR-Produkt der so zahlreichen Hetzkampagnen gegen die Würde naturblonder Frauen, die diese ins Lächerliche, Schlampige, hier sogar Bösartige ziehen sollen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Nevermind - Rassisten von der linken Seite

Heute möchte ich mich mit einem Machwerk der antifaschistischen Gruppe „Nevermind“ beschäftigen. Eines ihrer Lieder hat den Titel „Nazischlampe“. Auf den Liedtext legte ich ein besonderes Augenmerk: 

Hey du kleine, [sic!] blonde Nazischlampe [sic!] hättest du dein [sic!] Pitbull nicht dabei, würde ich mit dir tanzen. 

 
Die politische Linke gilt ja als ein politisches Lager, das sich gegen Vorurteile ausspricht und als antirassistisch gelten will. Rassismus bezeichnet u. a. die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen angeborene Merkmale, für die ein Mensch nichts kann.

Während sich Antifaschisten auf die Seite von Dunkelhäutigen stellen und nicht ganz unberechtigt Rassismus wettern, wenn Neonazis von „schwarzhaarigen Salafistenschweinen“ singen, sehe ich solche Verteidigungsmaßnahmen nicht, wenn es gegen Blonde geht. Warum eigentlich nicht? Sind die Medien für dieses  Bild verantwortlich, dass alle Blonden Rassisten seien? Oder verbergen sich unter dem Deckmantel der Rassismuskritik nicht gar selbst ausgesprochene Rassisten?

Wo ist der Unterschied? Werden Dunkelhäutige auch nicht mehr verteidigt, wenn sie sich als „Nazischlampen“ erweisen? Ist es kein Rassismus, von „schwarzhaarigen Nazischlampen“ zu singen? Ist es damit gegessen? Sollten die Rassisten unter den Islamkritikern von „Islamnazis“ oder gar „schwarzhaarigen Islamnazis“ sprechen dürfen, um ihren im Verborgenen schwelenden Rassenhass gegen muslimische Migranten aus dem Nahen Osten kritiklos Ausdruck zu verleihen? Das ist doch widersinnig! Warum also soll es kein Rassismus sein, von blonden Nazischlampen zu singen?

Den gewöhnlichen Antirassisten fällt zumindest auf, dass ein genetisch bedingtes Merkmal wie schwarze Haare mit einem politischen Extrem in Verbindung gebracht wird und dies einer Kritik würdig sei. Man spricht hier gewöhnlicherweise von „rassistischen Stereotypen“, es könnte und es wird ja auch hellhaarige Salafisten geben.

Werden aber hellhaarige Menschen mit einem politischen Extrem in Verbindung gebracht, so interessiert sich niemand von euch dafür. Hey, ihr kleinen antiblonden „Anti“rassisten! Ihr seid erbärmliche Heuchler! Schade, dass euch keine Antidiskriminierungsstelle auf diesem Planeten jemals wegen Volksverhetzung anzeigen wird.

Freitag, 7. Oktober 2016

Fehler bei der Blondverteidigung - Ein psychologisches Detail

Um gegen die abfälligen Gehässigkeiten und ungerechtfertigten Lügen ausgesprochener Blondhasser vorzugehen, sollte man es tunlichst vermeiden, argumentativ mit einer bloßen Verneinung zu reagieren. Zu einer Verneinung gehört das erneute Verinnerlichen der im Gespräch gefallenen zu gut bekannten negativen Vorurteile. Man rückt diese wieder ins Bewusstsein, was sich als psychologisch ungünstig erweist. Das Unterbewusstsein kann eine Verneinung nicht verarbeiten.
 
Folgendes ist also zu vermeiden:

Blonde sind nicht -x! zum Beispiel: Blonde sind nicht hässlich!

Besser wäre, anstatt -x zu verneinen, ein positives widerlegendes Prädikat (x) anzubringen.

Also: Blonde sind x! oder Blonde sind attraktiv!
 
    
Will man allgemein etwas Positives über eine Gruppe von Menschen sagen, wäre es ratsam weder -x zu verneinen, noch x zu sagen. Die Aussage dreht sich dann immer noch um das prominente Vorurteil, das am besten aus den Köpfen völlig verschwinden soll. In unserem Beispiel ist das das Aussehen blonder Menschen. Gelten Blonde also aus ausgesprochen hässlich im allgemeinen Empfinden der Zeit, dreht sich auch die Rechtfertigung, dass sie attraktiv seien, um das Vorurteil. Indirekt wird das Vorurteil dadurch wieder bestätigt. In einem völlig neutralen Gespräch sind daher jegliche Aussagen, die sich um die Widerlegung kreisen - positive (x) wie negativ verneinende - fehl am Platz.
   
Solange die altbekannten Stereotype nicht aufgebracht wurden, wäre die klügste Aussage daher die eher neutral daherkommende Aussage y.
   
Also weder:

Blonde sind nicht hässlich! (x),

noch

Blonde sind attraktiv! (-x),

sondern

Blonde sind tierlieb! (y). 

     
Ich selber bringe hier als Anschauungsbeispiel auch bewusst nicht die althergebrachten antiblonden Meme aus den nur zu gut bekannten Witzen und erfinde lieber ein eher unabhängiges Beispiel (hier eben das Aussehen blonder Menschen, um das die Argumentation kreist).
 
Eine Ausnahme ist es, wenn man deskriptiv über Negativvorurteile spricht, ja sprechen muss, um sie entkräften zu können. Dabei ist es natürlich besser, über die Leute zu sprechen, die solche Vorurteile aufbringen, anstatt selber naiv noch an die Vorurteile zu glauben und sie einfach nur mit einem aggressiven „Nein, sie sind nicht x!“ zu widerlegen. Leider lässt es sich nicht immer vermeiden.

Das soll eine kleine Anleitung zum richtigen Argumentieren sein. Warum Blonde nun dies und das sein sollen oder nicht sein sollen - das Weil - damit beschäftigt sich dieser Beitrag natürlich nicht.